Durch den Aufstieg eines freien Betriebssystems fühlt sich eine große Software-Firma in ihrer Weltherrschaft bedroht. Immer mehr ihrer Anhänger weichen von ihrem ansonsten eher an Lemmingen orientierten Verhalten ab und installieren das freie Betriebssystem. Da danach alles funktioniert, setzen sie sich zufrieden hin und tun, was ihnen gefällt, anstatt auf Mausklick hin stehenzubleiben, zu graben oder sich selbst in die Luft zu sprengen. Nach Jahren intensiver Marktforschung glaubt die große Software-Firma, die Ursache des Erfolgs des freien Betriebssystems gefunden zu haben: In seinem Kernel sitzt ein Pinguin! Sofort wird eine mit Geheimwaffen (z.B. Büroklammern) ausgerüstete Antarktis-Expedition gestartet. Unter Aufgebot milliardenschwerer Werbeaktionen gelingt es der Expedition, 100 Pinguinen habhaft zu werden. Diese 100 Pinguine werden einer Gehirnwäsche unterzogen (sie werden abwechselnd bunt flimmernden und blauen Computerbildschirmen ausgesetzt), solange bis sie nur noch einen Gedanken haben: Tu, was dir gesagt wird, und ansonsten immer das, was alle anderen tun. In diesem Moment höchster Not erwacht Tux der Pinguin aus seinem Schlaf. Er ist noch etwas benommen, weil er gestern wirklich verdammt viele Heringe gegessen hatte, macht sich aber trotzdem sofort an die Arbeit, die Software-Firma mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, um möglichst viele seiner Artgenossen zu retten ...